Pressemitteilung 05.09.2021

Von Petra Renner

 

 

Bundesliga Damen 1. Spieltag

Viktoria Herne - Preußen Lünen   4670-4761     35-43   0-3

 

Nach 10 Monaten ohne Wettkampf und mit der ersten Trainingsmöglichkeit ab Mitte Juni ging es nun für die Damen in die neue Kegelsaison. Erfreulicherweise gehört Ines Misch nach langer Verletzungspause wieder zum Kader, der dadurch nicht mehr ganz so eng besetzt ist.

Zum Saisonauftakt waren die Lünerinnen ganz froh, ohne weite Anreise auswärts in Herne anzutreten. Während sie vor 2 Jahren dort nur mit etwas Mühe den dritten Punkt mitnehmen konnten, kamen sie nun mit den frisch präparierten Bahnen wesentlich besser zurecht als die hiesige Mannschaft. Insbesondere die Keglerinnen, die mit gemäßigtem Tempo spielten, haben die höheren Ergebnisse erzielt.

Bereits im ersten Block konnten sich die Preußinnen mit den Topzahlen von Katharina Schmitz (822) und Petra Renner (836) deutlich von den Gastgeberinnen (780 und 773) absetzen und mit einem Vorsprung von 105 Holz an den zweiten Spielabschnitt übergeben. Dort fing Ines Misch mit 172 verhalten an, konnte sich im Verlauf steigern, doch letztlich blieb sie mit 770 unter den beiden Zahlen des ersten Herner Blocks hängen. Besser lief es bei ihrer Blockpartnerin Annika Boiarzin. Mit 820 spielte sie sich nach oben rein und beide zusammen bauten die Führung gegen 785 und 745 auf stolze 165 Holz aus. Im letzten Block taten sich Cathy Bertermann (765) und Jasmin Eigner (748) unerwartet schwer. Sie konnten aber ruhigen Gewissens den Vorsprung verwalten, da Herne mit 820 und 767 nur den Rückstand reduzieren, aber nicht mehr den Auswärtssieg der Preußen verhindern konnte.

Für die Erste geht es erst in 3 Wochen weiter, da das Heimspiel gegen Remscheid auf Wunsch der Gäste vom 11. September in den November verlegt wurde.

 

 

 

NRW-Liga Damen 1. Spieltag

Preußen Lünen II     - SG 63 Aachen-Knickertsberg       3071-2836     22-14   3-0

 

Gleich zu Beginn der Saison hat die zweite Lüner Mannschaft aus verschiedenen Gründen mit Engpässen zu kämpfen. Glücklicherweise können in den ersten Spielen mehr als eine Keglerin aus der Ersten im unteren Team eingesetzt werden, da die Stammspielerzugehörigkeit erst mit dem dritten Spieleinsatz feststeht.

Die Gäste aus Aachen sind aber noch schlimmer gebeutelt. Durch die Flutkatastrophe haben sie ihre Heimbahn in Eschweiler verloren und müssen in das 50 km entfernte Frechen ausweichen, wo sie erst seit 3 Wochen trainieren können. Auch wenn sich eine ihrer stärksten Keglerinnen aus der NRW-Liga zurückgezogen hat, kann das Team auswärts immer den dritten Punkt angreifen.

Im ersten Block zeigte sich Cathy Bertermann von der eher mäßigen Leistung des Vortrages gut erholt. Sie konnte ihre Laufwege halten und erzielte mit 814 die Tagesbestleistung. Auch Lena Gembitzki (733) lag bis zur Halbzeit ordentlich im Rennen, musste aber am Ende eine Aachenerin (745 und 701) an sich vorbeilassen. Im zweiten Durchgang konnte Petra Renner wiederum ihre Routine aufs Parkett legen und kam auf 798. Die Gäste hatten mit 765 und 623 die zweite gute Zahl erzielt. Jetzt lag es an Jessica Blöing, ob sie die 701 von Aachen aus dem ersten Block knacken konnte, damit der dritte Punkt nicht an die Gäste geht. Nach 2 Bahnen sah es noch nicht so gut aus, aber dann stabilisierte sie ihr Spiel und 722 reichten um alle 3 Punkte in Lünen zu behalten.