Pressemitteilung 13.01.2019

von Petra Renner

 

Bundesliga Damen 13. Spieltag

Preußen Lünen – KSF 62 Wuppertal                   4803-4583      48-30   3-0

 

Um die Chance auf die Teilnahme an den play-offs mit den besten 4 Mannschaften zu wahren, müssen die Preußinnen ohne Punktverlust die beiden letzten Heimspiele gewinnen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Wuppertal war es im vorletzten Spiel sogar doppelt wichtig. Trotz des Drucks lieferten die Lünerinnen ihr bestes Saisonresultat auf der Heimbahn ab und konnten damit, wenn auch knapp, einen Dreier einfahren.

Da Petra Renner aus persönlichen Gründen verhindert war, eröffneten Jasmin Eigner und Sabrina Doberitz die Begegnung. Jasmin Eigner begann mit 417 auf den besseren Bahnen 2 und 3 und zeigte auch in der zweiten Hälfte eine solide Leistung, so dass mit 807 die 800er Marke geknackt wurde. Daneben tat sich Sabrina Doberitz an diesem Tag mit den linken Gassen schwer und musste mit 759 eine Wuppertalerin (769 und 707) an sich vorbeilassen. Der anschließende Mittelblock zeigte eine Klassevorstellung. Claudia Hippert begann mit tollen 223 und mit der Selbstsicherheit im Rücken erreichte sie mit 822 eine persönliche Bestzahl auf den Kamener Bahnen. Überragend auch die 829 von Elke Brüggemann-Hesse. Nach einem etwas holprigen Beginn katapultierte sie sich mit 232 auf Bahn 2 ganz nach oben. Da die Gäste 788 und 749 erzielten, standen die Chancen gut, auch den Zusatzpunkt in Lünen zu behalten. Obwohl auf Wuppertaler Seite (829 und 741) noch die Tagesbestzahl fiel, reichten die Ergebnisse von Cathy Bertermann (810) und Ines Misch (776), um alle 3 Punkte in Lünen zu lassen.

Auch wenn in 2 Wochen gegen Aachen wiederum mit einem glatten 3-0 gewonnen wird, hängt es weiterhin von dem Ausgang der Spiele Wuppertal-Wieseck und Herne-Remscheid ab, ob es in die play-offs oder play-down geht.