Pressemitteilung 06.01.2019

von Petra Renner

 

Bundesliga Damen 12. Spieltag

KC 87 Wieseck – Preußen Lünen              4841-4828      39-39   2-1

 

Der erste Spieltag im neuen Kalenderjahr führte die Lüner Bundesliga Keglerinnen nach Gießen zum KC 87 Wieseck. Da sich die Preußinnen auf den Bahnen in Mittelhessen wohl fühlen, gab es hier immer spannende Partien, so dass sogar mit einem Auswärtssieg geliebäugelt wurde. Dies hätte zudem den Charme, so gut wie sicher in der play-off Runde zu landen.

Im ersten Block hatten zuerst die Gastgeberinnen (822 und 775)  leichte Vorteile, doch Ines Misch spielte ein starke zweite Hälfte und setzte sich mit 831 vor Wieseck. Auch Petra Renner konnte mit 220 auf der Schlussbahn und insgesamt 816 ein gutes Resultat erzielen. Damit lagen die Preußinnen mit 50 Holz in Führung. In der Mitte war es eher umgekehrt. Anfangs hielten Elke Brüggemann-Hesse  (781) und Sabrina Doberitz (780) noch den Anschluss zu ihren Gegenspielerinnen, doch auf den Bahnen 2 und 3 konnten sich die Wieseckerinnen lösen und mit 812 und 793 den Rückstand zu Lünen bis auf 6 Holz verkürzen. Im letzten Block konnten Cathy Bertermann (Tagesbeste mit 838) und Claudia Hippert (782) bis zur letzten Räumgasse die knappe Führung verteidigen. Doch der Paradeblock der Gießenerinnen (833 und 806) drehte in den letzten 15 Wurf den Spieß um und holte sich mit 13 Holz Vorsprung den Sieg. An Lünen ging mit einer tollen Teamleistung verdient der Zusatzpunkt. In den nächsten 2 Spielen heißt es damit weiter kämpfen und bangen, denn mit Lünen, Wuppertal und Remscheid streiten sich 3 Teams um die Tabellenränge 3 und 4, die noch für die play-offs berechtigen.

 

 

Regionsliga Damen 12. Spieltag

Preußen Lünen II – ESV Münster/DJK Buldern                       2912-2471     25-11   3-0

 

Die zweite Mannschaft der Preußen konnte im neuen Jahr ihre Erfolgsserie fortsetzen und gegen den Liganeuling ESV Münster einen deutlichen Sieg einfahren.

Im ersten Block hätte Lena Gembitzki fast die 800er Marke geknackt, doch auf ihrer letzten Bahn lief es nicht mehr ganz so gut, aber mit 789 spielte sie ein Topergebnis. Neben ihr erzielte Miriam Fender ordentliche 734, während die Gäste auf 664 und 595 kamen. Im zweiten Abschnitt quälte sich Alina Klann mit Rückenproblemen über die Bahnen und landete dennoch bei 748. Ihre Partnerin Sabine Stumpf konnte leider nicht ihre weitaus besseren Trainingsergebnisse bestätigen und blieb bei 641 hängen, konnte sich aber noch gegen 634 und 578 der Münsteranerinnen behaupten.