Pressemitteilung 06.01.2019

Von Peter Erfmeier

 

Regionalliga 2  Herren

KSC Neheim 2 - Preußen Lünen 1    4767 - 4309    53-25    3-0

Das neue Jahr begann für die Preußen mit einer undankbaren Aufgabe. Die Bahnen in Neheim haben ein ziemlich unnormales Laufverhalten und das führt dazu, dass die Gastmannschaften mit Ergebnissen zu kämpfen haben, die oft deutlich unter ihrem sportlichen Leistungsvermögen liegen. Die Ergebnisse sind da eher mehr von Zufällen als von sportlichem Können abhängig.

Mit diesen Widrigkeiten kämpften auch die Lüner im 1. Block. Obwohl Max Quellenberg (704) und Mark Jaeger (727) streckenweise ganz gut unterwegs waren, konnten sie ihren Gegnern (773 + 825) nicht annähernd folgen. Wegen des vielfach unberechenbaren Kugellaufs unterliefen ihnen Fehler, die sie stark zurückwarfen.

Der bereits beträchtliche Rückstand sollte die Preußen nicht aus der Ruhe bringen, denn das Spielsystem lässt ja einen Punktgewinn über gute Einzelergebnisse zu. Darauf galt es sich nun zu konzentrieren. Das konnte aber nur gelingen, wenn beide Lüner die 773 aus dem 1. Block kassieren und ihre beiden Gegner im Block auf Distanz halten. Peter Erfmeier (786) hatte sich schnell ein Stück weit abgesetzt und erreichte das Ziel am Ende mit viel Mühe. Nick von Voss (737) hatte auf der schwierigen Bahn 3 keinen guten Beginn, konnte aber zunächst an den Neheimern (745 + 755) dran bleiben. Als die aber auf der letzten Bahn beim Abräumen noch mal deutlich zulegten, kam er nicht mehr hinterher.

Damit war der Punktgewinn in weite Ferne gerückt, denn jetzt mussten beide Lüner die 773 überspielen und einen ihrer Blockgegner halten. Da die Neheimer hier einen Spieler aus ihrem Bundesligateam aufgestellt hatten, wurde das noch mal unwahrscheinlicher. Sebastian Neugebauer (746) konnte zumindest noch ein Ergebnis aus dem Mittelblock toppen. Bei Klaus Erfmeier (609) schlug der schwierige Kugellauf voll durch. Obwohl er ein sehr sicherer Spieler auf die Bilder beim Abräumen ist, machte er hier die meisten Fehler. Für das Mannschaftsergebnis war´s egal, da die beiden Neheimer (807 + 862) zum Schluss unerreichbar enteilt waren.

Trotz der Niederlage konnten die Preußen ihre Tabellenführung verteidigen.

 

Oberliga 3 Herren

KF Gladbeck 1 - Preußen Lünen 2    3193 - 2863    26-10    3-0

Das Spiel der Zweiten beim Topfavoriten auf den Titel stand für die Preußen unter einer etwas anderen Zielsetzung. Hier standen gute Einzelergebnisse im Vordergrund.

Doch die fielen eher bescheiden aus. Zum Einen, weil die Bahnen nicht mehr so ergiebig sind, wie noch vor einem Jahr. Zum Anderen hatten die Preußen aber auch keinen guten Tag erwischt. So scheiterten im 1. Block beide Lüner an der 700er Marke. Pascal Dammermann (695) und Ralf Thies (690) verloren über 180 Holz auf ihre Gegner (822 + 769).

Die 769 waren nun das Ziel für den 2. Lüner Block. Doch weder Manfred Eckhoff (745) noch Malte Hoffmann (733) kamen dorthin. Ihre Gegner (800 + 802) im Block waren ebenfalls unerreichbar und so trat die Zweite mit der Höchststrafe die Heimreise an.

 

Bezirksliga 5 gemischt

KF Gladbeck 3 - Preußen Lünen 3     2943 - 2781    23-13    3-0

Direkt im Anschluss an das Spiel der Zweiten trat die Dritte gegen die Dritte von Gladbeck an. Das Team hatte bessere Chancen einen Punkt zu holen als die Zweite. Dabei war es etwas unglücklich, dass im 1. Block Malte Hoffmann (748) knapp an seinem Gegner (752) scheiterte. Auch Thomas Schmidt (692) war nicht so weit von seinem Gegenüber (711) entfernt.

Im 2. Block blieb der Punktgewinn noch bis kurz vor dem Ende möglich. Die Zahl von Malte Hoffmann wurde hier mit 749 noch einmal knapp überboten und Reinhard Neugebauer (723) lag nur 8 Holz hinter seinem Gegner zurück. Werner Gembitzki (618) hatte nach längerer Pause einen respektablen Wiedereinstieg.