Pressemitteilung 03.02.2018

Von Peter Erfmeier

 

Regionalliga 2  Herren

SK Castrop-Rauxel 1 - Preußen Lünen 1    4651-4557    43-35    2-1

Not gegen Elend – so kann man die Partie am 15. Spieltag der Regionalliga 2 charakterisieren. Die Gastgeber offenbarten an vielen Stellen eklatante Schwächen beim Abräumen, die die Lüner aber nicht zu ihrem Vorteil nutzen konnten. Im Gegenteil, die Preußen verfielen ihrerseits in eine gewisse Hilflosigkeit, weil sie kaum ein Mittel fanden den schwierigen Bahnverhältnissen zu trotzen.

Im 1. Block machten sich Max Quellenberg (748) und Mark Jaeger (756) immer wieder das Leben schwer. Dabei verloren sie auf der letzten Bahn den Kontakt zum schwächeren der beiden Heimspieler (839 + 769). Das schmerzte die Preußen sehr, denn kommen die beiden über die 769, dann wäre die Position für einen Punktgewinn der Lüner erheblich besser gewesen.

104 Holz Rückstand und noch nichts auf der Habenseite in der Einzelwertung brachten die Lüner in Zugzwang, jetzt ein paar Kohlen nachzulegen. Nick von Voss (790) spielte von Beginn an ordentlich und machte sich erst auf der letzten Bahn den Sprung über die 800er Marke kaputt. Die Gastgeber (753 + 739) hatten hier ihren schwächsten Block. Eigentlich hätten jetzt die Lüner ins Plus kommen müssen, doch Peter Erfmeier kam in der ersten Hälfte (353) überhaupt nicht ins Spiel. Erst auf der letzten Bahn brachte er mit 234 Holz sein Gesamtergebnis noch auf 788 Holz. Damit hatte sich die Ausgangslage für den 3. Block deutlich verbessert und Lünen lag nur noch 18 Holz zurück.

Nun brauchte aus dem 3. Block nur noch ein Spieler der Preußen die 739 von Castrop zu überspielen, um den Punkt für die Einzelwertung mitzunehmen. Doch sowohl Manfred Eckhoff (729) als auch Klaus Erfmeier (746) fügten sich in die Spielweise ihrer Teamkollegen und machten es sich schwerer als es hätte sein müssen. Die Castroper (773 + 778) zogen da locker vorbei und kamen nicht mehr in Bedrängnis.

Am Ende ärgerten sich die Preußen, dass sie wieder einmal die Chance zum Auswärtssieg nicht genutzt hatten. Als kleinen Trost nahmen sie immerhin den Punkt für die Einzelwertung mit nach Hause.