Pressemitteilung 17.12.2017

Von Peter Erfmeier

 

Am letzten Spieltag des Jahres mussten die Preußen mit allen Mannschaften auswärts antreten. Während alle Mannschaften in der Tabelle ganz gut dastehen, ließen die Resultate an diesem Spieltag sehr zu wünschen übrig. Kein Team der Lüner konnte an die Leistungen der vergangenen Spieltage anknüpfen. Dass die 2. Mannschaft ihr Spiel am Ende noch gewinnen konnte war eher der Schwäche der Gegner zuzuschreiben als der eigenen Stärke.

 

Regionalliga 2  Herren

SU Annen 1 - Preußen Lünen 1    5121-4564    54-24    3-0

Von der Tabelle her war das Spiel in Witten das Spitzenspiel am 11. Spieltag. Hier spielten die Lüner als Tabellenführer beim Tabellenzweiten. Aufgrund der Heimstärke von Annen und der Tatsache, dass die Preußen sich auf Kunststoffbahnen schwer tun, war eine Niederlage zu erwarten. Den 3. Punkt für die Einzelwertung hatten die Lüner aber schon im Visier – wenn´s gut läuft.

Der 1. Block zeigte schnell auf, dass es an diesem Tag bitter werden könnte. Mark Jaeger (753) und Max Quellenberg (803) kamen zu keiner Zeit richtig ins Spiel. Obwohl Max Quellenberg zum Schluss noch über die 800er Marke kam, änderte das nichts am deutlichen Rückstand von 179 Holz, da die Gastgeber (900 + 835) zeigten, wieviel die Bahnen in Witten zulassen.

Die 835 lagen durchaus in Reichweite für den Lüner Mittelblock und auch bei Annen lief nicht alles rund. Doch die Hoffnung noch die Einzelwertung zu gewinnen war schnell dahin. Nick von Voss (721) gelang nichts und Peter Erfmeier (795) blieb vor allem beim Abräumen allzu oft bei der 8 hängen. Immerhin konnte er einen seiner Blockgegner (843 + 792) halten.

Damit war das Spiel gelaufen und der 3. Block konnte nur noch versuchen, ein gutes Einzelergebnis zu spielen. Klaus Erfmeier (792) kam noch an die Zahl aus dem Wittener Mittelblock heran und holte noch einen Zähler für die Einzelwertung. Manfred Eckhoff dagegen machte eine Achterbahnfahrt. Er begann nach 9 Bauernfehlern in Serie mit 131 auf der 1. Bahn ganz schlecht und spielte auf der 4. Bahn sehr gute 219 womit er sich noch gerade auf 700 Holz retten konnte. Annen (914 + 837) spielte locker das Spiel nach Hause.

Das war für die Preußen ein Spiel zum Vergessen – wobei, im Januar finden auf den Bahnen die Bezirksmeisterschaften statt und da müssen sie sich etwas einfallen lassen, damit sich nicht abstürzen wie jetzt im Ligenspiel.

 

Bezirksliga 7  Herren

TG Friesen 4 - Preußen Lünen 2   2688-2787    15-21    0-3

Da die Zweite der Preußen immer noch nicht wieder komplett ist, musste erneut ein Spieler der Ersten einen Doppelstart machen.

Im 1. Block lief´s für die Lüner nicht wirklich rund. Pascal Dammermann (646) und Thomas Schmidt (648) fielen durch leichte Fehler immer wieder zurück und konnten ihren Gegnern (706 + 744) nicht folgen. 156 Holz Rückstand waren ein dickes Päckchen, das sie dem 2. Block mit auf den Weg gaben.

Obwohl Ralf Thies sehr gut startete, hielten die Friesen zunächst gut mit. Das änderte sich nach 2 Bahnen. Die Gastgeber fielen mehr und mehr zurück und jetzt kam auch Peter Erfmeier besser ins Spiel. Ohne wirklich zu überzeugen kam er auf 756 Holz. Ralf Thies (737) lag lange Zeit vor ihm und machte sich sein gutes Ergebnis auf der letzten Bahn zunichte. Für den Sieg hatte das zum Glück keine Bedeutung mehr, da die Heimspieler (600 + 638) zum Schluss völlig den Faden verloren hatten.

 

Bezirksliga 5  Gemischt

KV Dortmund 4 - Preußen Lünen 3    2894-2545    24-12    3-0

Die Spiele gegen Dortmund 4 sind wie eine Wundertüte. Je nach Personallage schwanken die Mannschaftsergebnisse sehr stark. Gegen die 3. der Preußen traten sie mit einer starken Besetzung an. Das kamen Werner Gembitzki (582) und Monika Gembitzki (556) zu spüren. Sie konnten ihren Gegnern (731 + 729) nicht folgen.

Diese Ergebnisse waren für den 2. Lüner Block durchaus in Reichweite. Malte Hoffmann (719) und Reinhard Neugebauer (688) kamen aber nicht ganz dort hin. Immerhin konnte Malte Hoffmann aber beide Gegner im Block (718 + 716) knapp hinter sich lassen.