Pressemitteilung 11.12.2017

von Petra Renner

 

Bundesliga Damen 10. und 11. Spieltag

KF Oberthal – Preußen Lünen 1               5405-5178     50-28   3-0

KSC Dilsburg – Preußen Lünen 1             4698-4418     53-25   3-0

 

 

Für den Doppelspieltag im Saarland hatten sich die Lünerinnen Bundesliga Keglerinnen vorgenommen zumindest einen Punkt mitzunehmen.

Zum Samstagsspiel in Oberthal musste schon das erste Mal mit dem Schnee auf der Straße gekämpft werden. Zum Glück war es ab Köln mit der weißen Pracht vorbei. Prächtig präsentierte sich dann aber der amtierende Deutsche Meister und legte einen neuen Mannschaftsrekord mit einem Schnitt von 901 auf das Parkett. Aus Lüner Sicht bedeutete dies, dass trotz guter Leistungen keine Chance für den dritten Punkt bestand. Im ersten Durchgang startete Oberthal mit überragenden 951 und 928. Petra Renner konnte so halbwegs mithalten und mit 905 die 900er Marke knacken. Daneben kam Ines Misch auf ordentliche 876. Auch der Lüner Mittelblock mit Elke Brüggemann-Hesse (860) und Jasmin Eigner (832) enttäuschte nicht, doch die Saarländerinnen waren mit 891 und 864 wiederum deutlich überlegen. Am Ende kam Sabrina Doberitz auf feine  879 und Alina Klann, die Cathy Bertermann berufsbedingt vertrat, erzielte 826. Oberthal spielte mit 908 und 863 auf hohem Niveau weiter und behielt alle 3 Punkte.

Bei der Partie in Dilsburg hofften die Lünerinnen auf besseren Wettkampf, doch auf den nicht einfach zu bespielenden Bahnen zeigten sie eine desolate Leistung mit sehr vielen Räumfehlern. Obwohl ihnen die Gastgeberinnen mit zwei 740er Zahlen das Tor zum Zusatzpunkt offen ließen, konnten nur Ines Misch (762) und Petra Renner (775) im ersten Block diese Zahlen überspielen. Von den Ergebnissen der Dilsburgerinnen (803 und 825) waren sie aber weit entfernt. In der Mitte hatten dann die Saarländerinnen mit 743 und 746 ihren Hänger, doch Jasmin Eigner (697) stand mit den Bahnen auf Kriegsfuß. Daneben hatte Elke Brüggemann-Hesse mit 394 souverän begonnen, doch dann verpatzte sie die nächste Räumgasse mit 44 komplett und erzielte 731. Für den dritten Punkte mussten die Lüner Schlusskeglerinnen schon Topzahlen liefern, doch Cathy Bertermann (733) und Sabrina Doberitz (720) zeigten auch deutliche Defizite gegen782 und 799 der Gastgeberinnen. Damit gingen die Lünerinnen wieder leer aus und quälten sich zudem mit dem Schnee auf dem Rückweg,

Für die verbleiben 3 Spiele der Normalserie im Januar müssen sich die Preußinnen wieder fangen und bessere Leistungen abrufen, um die angestrebte play-off-Runde zu erreichen, denn um die Plätze 3 und 4 streiten sich neben Lünen noch die beiden Teams aus Wieseck und Dilsburg, die derzeit alle punktgleich sind.

 

 

 

Westfalenliga Damen 10. Spieltag

Viktoria Herne 2 – Preußen Lünen 2                    3001-2592     21-15   2-1

 

Die zweite Damen Mannschaft war durch eine Erkrankung von Jessica Blöing und die Abgabe von Alina Klann an die Erste schwer gebeutelt. Umso bemerkenswerter, dass in Herne ein Punkt geholt wurde, obwohl sich die Gastgeberinnen mit einer Stammspielerin aus der Landesliga verstärkt hatten.

Die Lünerinnen gingen mit den Ersatzspielerinnen Monika Gembitzki (622) und Stefanie Röse (422) in den ersten Block und hatten wie erwartet gegen 781 und 732 das Nachsehen. Lena Gembitzki uns Heike Förthmann wussten jetzt, dass sie durch Halten ihrer Gegenspielerinnen im zweiten Durchgang, den dritten Punkt mitnehmen könnten. Es entwickelte sich ein spannender Kampf mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Beste war dann Heike Förthmann mit 753, die damit beide Hernerinnen (746 und 742) in Schach halten konnte. Auch Lena Gembitzki konnte mit 745 insgesamt 2 Hernerinnen überbieten und damit den Punkt nach Lünen mitnehmen.