Pressemitteilung 03.12.2017

von Petra Renner

 

Bundesliga Damen 9. Spieltag

Preußen Lünen 1 – RSV Samo Remscheid                      4728-4699     41-37   2-1

 

Mit dem RSV Samo Remscheid empfingen die Lüner Bundesliga Keglerinnen den derzeitigen Tabellenführer in der Kamener Stadthalle. Trotzdem gingen die Preußinnen zuversichtlich in die Partie, denn in den bisherigen Heimspielen hatten sie den Gästen nur wenige Angriffsflächen geboten.

Im ersten Block konnten sich dann auch Ines Misch und Petra Renner mit jeweils guten 812 gegen 774 und 764 klar durchsetzen und einen Vorsprung von 86 Holz herausholen. Der Lüner Mittelblock war jedoch etwas fehleranfälliger. Elke Brüggemann-Hesse kam mit 3 verworfenen Bauern noch auf akzeptable 783. Dagegen hatte Jasmin Eigner nach einer  guten Drei-Viertel-Zahl von 594 einmal mehr Probleme mit Bahn 1. Nach schwachen 170 mit einer 5 im letzten Wurf landete sie insgesamt bei 764 und verlor damit unnötig holzgleich eine Wertung. Die Gäste konnten mit 808 und 778 den Vorsprung der Lünerinnen auf 47 Holz verkürzen und hatten 5 von den erforderlichen 10 Wertungen für den Zusatzpunkt verbucht. Für den letzten Lüner Block sollte es eigentlich kein Problem sein, die Begegnung nach Hause zu fahren und ein glatter 3er war auch noch möglich, wenn beide Lippe-Städterinnen in den 800er Bereich hineinspielen würden. Nach den Trainingsleistungen hatte man dies Cathy Bertermann zuerst zugetraut, doch sie fand an diesem Tag gar nicht ins Spiel und mit mageren 764 musste sie beide Remscheiderinnen (792 und 783) vorbei lassen, die insbesondere auf den letzten beiden Bahnen Boden gut machten. Daneben löste aber Sabrina Doberitz mit einem ausgeglichenen Spiel und 793 ihre Aufgabe sehr gut und am Ende hatten die Lünerinnen mit 30 Holz die Nase vorn, den dritten Punkt aber an die Gäste abgegeben.

 

 

 

Westfalenliga Damen 9. Spieltag

Preußen Lünen 2 – Kv Gütersloh-Rheda 2                      2914-2440     26-10   3-0

 

In der Westfalenliga hatte die Preußen Reserve die zweite Mannschaft vom Kv Gütersloh-Rheda zu Gast. Aufgrund der ausgeglichenen Teamleistungen in den vergangenen Spielen, sollte keine Gefahr für die Lünerinnen entstehen, zumal die Gäste auch nur ersatzgeschwächt antraten.

Im ersten Abschnitt konnte Heike Förthmann mit 758 voll überzeugen und die Tagesbestzahl erzielen. Daneben blieb Lena Gembitzki mit 716 zwar unter ihren Möglichkeiten, doch die Gäste hatten mit 668 und 591 deutlich mehr Probleme mit den anspruchsvollen Holzbahnen. Im zweiten Durchgang traf Miriam Fender nach langer Pause für sie gute 712 und ihre Blockpartnerin Alina Klann reihte sich mit 728 in das ordentliche Zahlenspiel ein. Die Gäste aus Ostwestfalen hatten mit 607 und 574 deutlich das Nachsehen.