Pressemitteilung 19.11.2017

Von Peter Erfmeier

 

Regionalliga 2  Herren

Preußen Lünen 1 – SK Meinerzhagen 1    4691-4386    57-21    3-0

Am letzten Spieltag der Hinrunde hatten die Lüner mit dem SK Meinerzhagen einen unberechenbaren Gegner zu Gast. Die Sauerländer spielen in dieser Saison auch auswärts ziemlich stabil und hatten auch im letzten Jahr den Preußen einiges abverlangt.

Zunächst schien es im 1. Block genau darauf zuzulaufen. Die Gäste machten Druck und bei den Preußen begann das Spiel recht zäh. Das änderte sich in der zweiten Hälfte grundlegend. Während die Meinerzhagener (736 + 739) das Niveau nicht halten konnten, legten die Lüner ein gutes Stück zu. Insbesondere Max Quellenberg legte mit 9 Neunern beim Abräumen auf Bahn 4 den Grundstein dass er mit 801 das beste Ergebnis der Partie spielte. Mark Jaeger (793) gelang es nicht mehr die 800er Marke zu knacken.

Eigentlich konnte bei dem Vorsprung und den relativ niedrigen Zahlen der Gäste der Mittelblock locker aufspielen. Doch irgendwie taten sich die Lüner schwer. Hier und da blitzte bei Nick von Voss (778) und Peter Erfmeier (770) das Können durch, aber insgesamt waren ihre Ergebnisse schwach. Zum Glück konnten sie ihre Gegner (765 + 740) halten, so dass sie dem Schlussblock eine solide Ausgangsposition für einen 3-0 Sieg mit auf den Weg gaben.

Hier ergab sich das gleiche Bild wie im Mittelblock. Das stellenweise zähe Spiel wurde den Preußen nicht zum Nachteil, weil Meinerzhagen ebenfalls keinen Weg fand die Lüner unter Druck zu setzen. Sie blieben mit 690 und 716 Holz weit hinter den Erwartungen zurück. Da hatten Klaus Erfmeier (779) und Manfred Eckhoff (770) leichtes Spiel. Wobei Manfred Eckhoff mit einem sehr guten Schlussspurt auf Bahn 3 (211) noch an dem besten Meinerzhagener vorbeizog. Damit schickten die Preußen die Gäste mit der Höchststrafe nach Hause und schoben sich auf den 2. Tabellenplatz.

 

Bezirksliga 5  Gemischt

Preußen Lünen 3 – SKV Erkenschwick 2    2686-2746    16-20    0-3

Im 1. Block ging es ziemlich eng zu. Malte Hoffmann (720) und Monika Gembitzki (625) konnten ihre Gegner (679 + 671) nicht halten. Mit 5 Holz Rückstand übergaben sie das Spiel an den 2. Block.

Hier konnten Reinhard Neugebauer (724) und Werner Gembitzki (617) zunächst etwas Boden gut machen, doch im weiteren Verlauf fehlte ihnen einfach die Gleichmäßigkeit, um den Gästen (733 + 663) Paroli bieten zu können. Erst als der Rückstand schon zu groß war, um das Spiel noch herumzureißen, löste sich die Verkrampfung und sie legten noch ein wenig zu.

Die Niederlage konnten sie nicht mehr verhindern. Damit rutscht die Dritte in der Tabelle wieder ein Stück weit ab. Am nächsten Spieltag ist der Tabellenführer zu Gast. Das wird für die Preußen noch mal ein deutlich härteres Stück Arbeit.