Pressemitteilung

22.10.2017 von Petra Renner

 

Bundesliga  Damen 6. Spieltag

KSF 62 Wuppertal - Preußen Lünen                    4741-4669     46-32   2-1

 

Nach einer Pause von 3 Wochen mussten sich die Lüner Keglerinnen beim Auswärtsspiel in Wuppertal wiederum mit Kunststoffbahnen auseinandersetzen. Diese sind allerdings nicht so fallfreudig wie in Remscheid und die Laufwege sind auch recht unterschiedlich. Das Team aus dem Bergischen war in der letzten Saison nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr heimstark. In diesem Jahr können sie durch eine Schwangerschaft und durch Verletzung nicht in der Standardformation antreten, so dass ein Auswärtssieg durchaus im Bereich des Möglichen lag.

Im ersten Block gab es lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ines Misch konnte sich aber auf ihrer letzten Bahn mit tollen 229 und insgesamt 807 von den Konkurrentinnen absetzen. Daneben spielte Elke Brüggemann-Hesse auf ihren letzten beiden Räumgassen leider nur Schnitt, landete bei 765 und musste die beiden Wuppertalerinnen (776 und 767) an sich vorbei ziehen lassen. Somit lagen die Lünerinnen mit 29 Holz in Führung. Auch das Zahlenniveau in der Mittelachse war insgesamt sehr ausgeglichen. Jasmin Eigner fing mit sehr guten 421 in Halbzeit 1 an. Am Ende waren es 782, denn viele Räumfehler auf der Bahn, die Ines Misch so abgerissen hatte, verhagelten das Endergebnis. Bei Petra Renner lief es umgekehrt. Nach einem mäßigen Beginn kam sie auf den anderen Bahnen besser ins Spiel und konnte mit 798 den Block für sich entscheiden. Auf Seiten der Gastgeberinnen wurde 792 und 787 erkegelt, so dass der Schlussblock der Preußinnen mit einem 30 Holz Vorsprung auf die Bahn ging. Da der dritte Spielpunkt schon zu diesem Zeitpunkt für Lünen verbucht war, ging es jetzt nur noch um einen möglichen Gesamtsieg. Hier gab es aber gleich auf der ersten Bahn einen riesigen Dämpfer. Wuppertal holte mit 233 und 219 zum Befreiungsschlag aus, die Lippe-Städterinnen hingegen kamen mit Cathy Bertermann (187) und Sabrina Doberitz (168) ganz schlecht aus den Startlöchern. Das Blatt hatte sich gewendet und Lünen lag mit 67 Holz hinten. Bei diesem Abstand blieb es dann auch bis zum Ende. Während sich Sabrina Doberitz noch auf 766 steigern konnte, blieb Cathy Bertermann bei 751 hängen. Wuppertal hat mit einem guten letzten Block (805 und 814) gegen schwächelnde Lünnerinnen verdient die 2 Punkte behalten.