Pressemitteilung 10.09.2017

Von Peter Erfmeier

 

Regionalliga 2  Herren

Preußen Lünen 1 – SU Annen 1    4776 - 4693    46-32    2-1

Im ersten Heimspiel hatten die Preußen mit der SU Annen den aussichtsreichsten Kandidaten für den Titel in der Regionalliga zu Gast. Da durfte es im Vergleich zum schwachen Saisonauftakt in Herne ein gutes Stück Leistung mehr sein. Jetzt mussten alle hellwach sein und ihre guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf bestätigen, wenn die Mannschaft die Punkte daheim behalten wollte. Insbesondere die groben „Stockfehler“, die in Herne doch recht zahlreich waren, mussten vermieden werden.

Dieses gelang den Lünern im 1. Block nicht ganz und so konnten sie die Gäste nicht abschütteln. Bis zum Schluss blieben ihnen die Wittener dicht auf den Fersen. Während sich Max Quellenberg auf der letzten Bahn noch ein Stück absetzen konnte und mit 838 Holz das beste Einzelergebnis erzielte, fehlte Mark Jaeger (802) ein bischen an Durchschlagskraft. So konnte er sich gerade noch gegen einen der Gästespieler (816 + 796) durchsetzen. Das war für beide Teams ein respektabler Auftakt und die Hürde für die folgenden Blöcke lag sehr hoch.

Um den 3. Punkt für die Einzelwertung sicher in Lünen zu behalten, mussten die Preußen die 816 möglichst beide überspielen. Doch der Beginn ließ war mehr als zäh. Zum Glück kamen auch die Gäste (742 +776) nicht so gut zurecht, so dass die Lüner immer in Führung lagen. Nur wurde es zum Ende immer schwerer, die Zahlen aus dem 1. Block zu erreichen. Mit einer guten 2. Halbzeit kam Peter Erfmeier (809) zwar noch in die Nähe, während Nick von Voss (777) sich so eben mit 1 Holz seinem direkten Gegner erwehren konnte. Immerhin war der Vorsprung der Lüner auf 96 Holz gewachsen und das sollte reichen, um das Spiel zu gewinnen.

Jetzt musste es schon perfekt laufen, wenn die Lüner auch die Einzelwertung noch zu ihren Gunsten entscheiden wollten. Da die Gäste noch 2 starke Spieler im 3. Block auf die Bahn schickten, durften die Preußen nicht zu sorglos sein, denn die beiden Wittener können schon mal Neuner in Serie machen und dann sind schnell mal 30 - 35 Holz weg.  

Klaus Erfmeier (804) spielte über alle Bahnen gleichmäßig  und konnte sich gegenüber beiden Wittenern (790 + 773) behaupten. Das wollte Manfred Eckhoff (746) auch schaffen und damit seinem Team den Punkt für die Einzelwertung sichern. Bis zum Abräumen auf der letzten Bahn lag er auch noch ganz gut im Rennen. Doch da machten ein paar Abräumfehler sein bis dahin gutes Ergebnis zunichte.

Wenn auch ein 3-0 Sieg in Reichweite lag, können die Lüner mit dem Ergebnis leben. Am nächsten Spieltag geht´s nach Neheim, wo es allerdings schwierig wird zu punkten.

 

Bezirksliga 7  Herren

Preußen Lünen 2 – SK Meinerzhagen 2    2903 -2829    22-14    3-0

Auf Wunsch von Meinerzhagen wurde die Partie um 1 Woche vorgezogen.

Im 1. Block boten die Lüner einen sehr unterschiedlichen Spielverlauf. Thomas Schmidt (711) begann sehr stark, konnte aber das Niveau nicht halten. Bei Pascal Dammermann hingegen lief es genau umgekehrt. Nach eher schwachem Beginn konnte er sich noch mit einer starken 2. Hälfte auf 720 Holz vorkämpfen. Die Gäste blieben mit 685 und 660 Holz respektvoll auf Abstand.

Wieviel 90 Holz Vorsprung wert sind – oder auch nicht – sahen die Preußen dann im 2. Block. Hier traten die Gäste mit Verstärkung aus der Ersten an. Malte Hoffmann begann schwach mit 159 Holz auf der 1. Bahn und ruck zuck waren knapp 50 Holz von dem Vorsprung bereits nach der 1. Bahn weg. In der Folge konnte sich Malte Hoffmann auf 730 Holz steigern. Reinhard Neugebauer spielte gleichmäßig über alle Bahnen und erzielte 742 Holz. Das reichte um der Schlussoffensive der Gäste (791 + 693) standzuhalten und einen glattes 3-0 nach hause zu bringen.

 

Regionalliga Damen

Preußen Lünen 2 – HK Bochum 1    2849 - 2738    21-15    2-1

Am 1. Spieltag war für die Lünerinnen die Partie gegen Bochum eine Art Standortbestimmung, denn die Bochumerinnen verfügen alle über NRW-Liga Erfahrung.

Im 1. Block war das eher eine lockere Angelegenheit, da Alina Klann (752) und Lena Gembitzki (746) ihre Gegnerinnen (721 + 641) jederzeit unter Kontrolle hatten.

Bei diesem Vorsprung konnte der 2. Lüner Block eigentlich locker aufspielen. Und, obwohl die Gäste (695 + 681) keine hohen Ergebnisse erzielten, gelang es den beiden Lünerinnen nicht, die Einzelwertung nach hause zu bringen. Heike Förthmann (717) blieb unter ihren Möglichkeiten und ihr fehlten zum Schluss 5 Holz für ein glattes 3-0. Das hätte auch Jessica Blöing richten können, doch sie hatte riesen Schwierigkeiten beim Abräumen und stürzte am Ende auf schwache 634 Holz ab. 642 Holz hätten gereicht, um auch die Einzelwertung zugunsten ihrer Mannschaft zu entscheiden.