Pressemitteilung 03.09.2017

Von Peter Erfmeier

 

Zum Saisonbeginn mussten alle 3 Mannschaften der Preußen auswärts antreten. Dabei brachten krankheitsbedingte und kurzfristige verletzungsbedingte Ausfälle die Lüner in Bedrängnis. Unter diesen Voraussetzungen gehen die Resultate zum Auftakt in Ordnung, auch wenn man mit ein wenig mehr Durchsetzungsvermögen deutlich mehr hätte herausholen können. Insbesondere die 2. Und 3. Mannschaft sollten sich in der neuen Liga als Aufsteiger gut präsentieren.

 

Regionalliga 2  Herren

KSF Herne 1 - Preußen Lünen 1    4692-4577    46-32    2-1

Für die Erste stand am 1. Spieltag ein Klassiker auf dem Spielplan. Mit KSF Herne haben die Lüner schon manche heiße Partie ausgetragen. Allerdings gab es für die Lüner in den letzten Jahren immer bittere Niederlagen im Herner Gysenberg. Da spielte es auch keine Rolle, wenn die Gastgeber mal einen schlechten Tag hatten. Die Preußen ließen die besten Gelegenheiten aus um zu Punkten.

In der Vorbereitung hatten sie sich mit ordentlichen Trainingsleistungen gezeigt. Da sollte in diesem Jahr mehr herausspringen als in den Spielzeiten zuvor auch wenn die gewohnte Aufstellung der Blöcke nicht gehalten werden konnte, weil Peter Erfmeier zuvor noch in der Zweiten in Dortmund aushelfen musste und Klaus Erfmeier wegen beruflicher Verpflichtungen früher als im gewohnten 3. Block spielen musste.

Doch gleich im 1. Block wurde schnell klar, dass beide Mannschaften auf erschreckend schwachem Niveau unterwegs waren. Obwohl die Gastgeber mehr als schwach spielten und den Preußen die eine oder andere Steilvorlage vor die Füße legten, wussten die Lüner ihre Chancen nicht zu nutzen. Zum Teil waren es richtig grobe Fehler, die verhinderten, dass die Preußen im 1. Block klar in Führung gingen. Dabei gelang es Mark Jaeger (748) und Klaus Erfmeier (751) die Herner (783 und 749) hinter sich zu lassen und mit höheren Ergebnissen die Hürde für die folgenden beiden Blöcke ein gutes Stück höher zu legen.

Und, das Gewurschtel ging im 2. Block munter weiter. Einzig Theo Mülleneisen auf Herner Seite, mit 864 Holz bester Spieler der Partie, konnte zufrieden sein. Von diesem Ergebnis waren Nick von Voss (763) und Max Quellenberg (746) meilenweit entfernt. Da Hendrik Mehlmann (753) für Herne beide Lüner Ergebnisse aus dem 1. Block knapp überbieten konnte, blieben den Preußen bis zu diesem Zeitpunkt nur 3 Zähler für die Zusatzwertung. Bei nur 8 Holz mehr bei den 3 Lünern neben Nick von Voss wären es an der Stelle bereits 5 Punkte mehr auf dem Konto gewesen und der dritte Punkt in Hauptwertung den Lünern kaum noch zu nehmen.

Doch so musste der 3. Block noch richtig kämpfen, um zumindest dieses Ziel zu erreichen. Denn bei 141 Holz Rückstand waren die Chancen auf einen Sieg der Preußen auf ein Minimum gesunken. Dabei lag die Last im Wesentlichen bei Manfred Eckhoff, sich über die beiden schwächsten Herner Ergebnisse zu spielen. Nach 167 Holz auf seiner 1. Bahn konnten die Lüner ihre Hoffnungen fast begraben. Doch in der Folge zeigte Manfred Eckhoff seine Kämpferqualitäten und spielte sich auf den nächsten Bahnen noch auf 771 Holz und damit auf Augenhöhe mit den beiden Hernern im Block (775 und 768). Mit diesen Zahlen hatte Peter Erfmeier (798) keine Mühe, so dass am Ende das Spiel zwar mit 115 Holz verloren wurde, aber der Punkt für die Einzelwertung mit nach Lünen ging.

Fazit: Einen Punkt aus Herne mitgebracht aber sonst Haken dran und schnell vergessen!!

 

Bezirksliga 7  Herren

KV Dortmund 2 - Preußen Lünen 2    3023 -2308    19-16    2-1

Durch krankheitsbedingte Ausfälle musste etwas improvisiert werden. Wobei eine Krankmeldung so kurzfristig kam, dass kein Ersatz mehr organisiert werden konnte, da die anderen Mannschaften fast zeitgleich spielen mussten. Da die Mannschaft auch mit 3 Spielern noch als spielfähig gilt, wird das Ergebnis auch offiziell gewertet. Gewinnen kann man solch ein Spiel natürlich nicht mehr, aber den Punkt für die Einzelwertung kann man schon noch erringen.

Aufgrund der bereits vorher gemachten  Umstellungen spielte Peter Erfmeier als „Aushilfe“ im Team zusätzlich zu seinem Einsatz anschließend in der Ersten in Herne. Er lieferte sich mit Luca Stuck aus Dortmund ein spannendes Duell, bei dem beide am Ende auf 832 Holz kamen. Da bei Holzgleichheit der Gast den Punkt für die Einzelwertung macht, lag der Vorteil bei den Preußen. Thomas Schmidt (717) unterliefen ein paar Abräumfehler zu viel, sonst hätte auch er seinen Gegner (740) halten können.

Im 2. Block lag es dann an Malte Hoffmann, den Punktgewinn für sein Team zu sichern. Mit 759 Holz überspielte er nicht nur seine beiden Gegner (720 + 731) im Block, sondern überbot auch die 740 aus dem 1. Block. Bei allen Widrigkeiten konnten die Preußen mit dem Ausgang des Spiels am Ende hoch zufrieden sein.

 

Bezirksliga 5  Herren

SU Annen 3 - Preußen Lünen 3   3033 - 2802    22-14    3-0

Als Aufsteiger sollte es die Dritte in Witten schwer haben zu punkten. Auf den ergiebigen Kunststoffbahnen haben die Lüner immer Mühe mit den Gastgebern mitzuhalten.

So hatten auch in diesem Spiel Pascal Dammermann (727) und Monika Gembitzki (623) keine Chance an den Wittenern (786 + 746) vorbei zu kommen.

Die Gastgeber (767 + 734) ließen auch im 2. Block kaum nach. Für Werner Gembitzki (634), der langer krankheitsbedingter Pause seinen ersten Wettkampf bestritt, waren diese Ergebnisse unerreichbar. Mit dem zweiten 800er Ergebnis in seiner mehr als 20jährigen Karriere zeigte Reinhard Neugebauer (818) was auf diesen Bahnen möglich ist. An dieses Ergebnis darf er gerne in den kommenden Spielen anknüpfen. Schade nur, dass seine tolle Leistung in diesem Spiel nicht mit einem Punktgewinn für sein Team belohnt wurde.