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Neue Reformen

BeitragVerfasst: Di 21. Mai 2019, 14:36
von deti
Hallo Ihr lieben,
icgh habe mir die 37 Seiten der Reformvorschläge durch gelesen und nicht nur einmal,
ich werde auch zu dem Test Spiel am 06.07 2019 in Osnabrück fahren um vor Ort diese Dinge zu betrachten
und zuspielen. Das was Lutz Dunkel geschrieben hat, unterstütze ich im vollen Maße (auch das ist meine Meinung)
aber es gibt genug / Gespräche bei den West Deutschen Meisterschaften wo etliche diese Meinung haben.

Es wird keine Zuschauer Erhöhung geben, daran müssen die Vereine selber arbeiten, wer dies nicht glaubt sollte
mal mit offenen Augen durch die Ligenhallen gehen, das Sprintsystem wurde nach 2 jahren wieder abgeschafft - man
meinte es würde mehr Aktion in die Halle bringen - die Top Spieler waren beim 2x (Kassel) nicht mehr am Start.
Was macht der 5,6, 7 Spieler einer Bulli Mannschaft wenn er nicht die eventuellen Leistungen im Voraus bringt???
Aus der Bulli in die Kreisliga??
Das positive Mannschaftsgefüge geht verloren oder ist eineParty mit 4 Leuten lustiger als mit 40
Warum wird nicht ein oder 2 / 3 Tage ein gesamt Treffen in Mitte von Deuschland auf einer 8 Bahnenanlage
vorgeschlagen - von meiner MANNSCHAFT wußten nicht alle, daß es ein Demo Spiel gibt in Osnabrück
Der Infofluß sollte mal von OBEN besser laufen - und nicht immer sagen ``Dann Fragt doch mal nach`` NAch WAS
wenn keiner weiß was es gibt.
DerSamstag wird hoffentlich genug Leute zum diskutieren in die Halle holen.

Gruß an Lutz

...bis denne

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Mi 22. Mai 2019, 13:09
von Fritz
Hallo Deti
Was möchtes Du erreichen ?
Die 37 Seiten sind doch nur für Die "Elite Kegler" nach zulesen.
Ich bezweifel sogar das alle Elite Kegler sie haben.

Der Teilbereich Bundesliga Ist hier öffendlich, mit der Stellungnahme von Lutz.
https://www.kegeln-total.de/files/downl ... 7-2019.pdf
auch dieser link ist natürlich nicht auf der DSKB seite zu finden.
Selbst beschlossene Sachen wie Änderung der DM sind noch nicht veröffendlicht.
Das versteht der DSKB unter zeitnaher Information und "mitnahme" der gemeinen Kegler.(versprochen vor 6 Wochen)
Es Grüßt der Fritz

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Mi 22. Mai 2019, 21:31
von peterstahs
Ein Einwand zum Thema neues Spielsystem:
Bei einem Spiel sollen 4 Blöcke gespielt werden. Das bedeutet das die Spielzeit erheblich verlängert wird. Wer will das denn ?
Mit vorheriger Bahnpflege und "Spielbeendigung" mit Spielausgangansage plus "anständiger Verabschiedung" mit einer Anstandsrunde würde ein Spiel für den Ausrichter von ca. 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr (Sonntag: 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr) dauern.
Ob bei der Länge eines solchen Spiels am Ende noch alles Spieler bei der Verkündung des Spielausgangs anwesend sind .... das wid häufig nicht der Fall sein. Gibt es eine Sportart die ähnlich lange dauert...?
Ich bin seit 30 Jahren im Kegelsport unterwegs und muss jetzt mit ansehen wie ein Sport der eigentlich super funktioniert in Frage gestellt wird.
Lutz Dunkel hat vieles richtig dargestellt und die Reform in Frage gestellt und das mache ich auch. Werde mir die Demoveranstaltung ansehen, aber meine Vorstellungkraft reicht eigentlich aus um zu erkennen, das die Interessierten nicht vom Anfang bis zum Ende bleiben werden....so wie es bei einem Spiel auch sein wird.
Soweit erstmal... Grüsse Peter

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2019, 11:14
von Fritz
Hallo Peter
Das wäre dann die Einführung des Tuniersystems durch die Hintertür.
Ist alles schon 2005 im WKV diskutiert worden.
Siehe dieses Forum 2005 Neues Spielsystem.
oder dieses Forum 2012 Neues Spielsystem für Vierer Mannschaften ab 2013/14
(Bin leider zu doof die Links einzufügen.)
2 x auf dem WKV Tag abgelehnt.

Grundsätzlich bin ich auch dafür, in den Bundesligen, mit 4 Leuten zu spielen.
Damit endlich gleiche Mannschaftsstärke von Kreisklasse über Bundesliga bis International.

Mir ist jedoch schleierhaft, wie man min. 72 Bundesliga Spielern und min. 16 Budesligaspielerrinnen
erklären will,das sie dann Landesliga oder tiefer spielen müssen. :roll: :shock:
Gut Holz
Fritz

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2019, 17:01
von cafe
Neues Spielsystem

Das wir ein Spielsystem brauchen das sich von der Bundesliga bis zur Kreisliga durchzieht sollte allen klar sein.
Ich bin ein Befürworter für das neue Spielsystem, nur die Spielwertung ist nicht das was mit Leistungssport zu tun hat.
Worum geht es beim Kegeln????
Es ging schon immer um die gefallenen Kegel, doch so wie es in dem Entwurf aussieht, spielen die gefallenen Kegel keine Rolle mehr. Es geht nur noch darum Sieger in seinem Block zu werden, egal mit was für eine Holzzahl.
Nehmen wir mal an:

Mannschaft A:
Spieler 1 holt 850 LP und 4 P.
Spieler 2 holt 840 LP und 4 P.
Spieler 3 holt 805 LP und 3 P.
Spieler 4 620 LP und holt 1 P.
Gesamt 12 Punkte und 3115 LP.

Mannschaft B:
Spieler 1 holt 830 LP und 2 P.
Spieler 2 holt 820 LP und 3 P.
Spieler 3 holt 800 LP und 2 P.
Spieler 4 720 LP und holt 2 P.
Gesamt 9 Punkte und 3170 LP.

Mannschaft C:
Spieler 1 holt 840 LP und 3 P.
Spieler 2 holt 800 LP und 1 P.
Spieler 3 holt 810 LP und 4 P.
Spieler 4 820 LP und holt 3 P.
Gesamt 11 Punkte und 3270 LP.


Mannschaft D:
Spieler 1 holt 820 LP und 1 P.
Spieler 2 holt 815 LP und 2 P.
Spieler 3 holt 770 LP und 1 P.
Spieler 4 830 LP und holt 4 P.
Gesamt 8 Punkte und 3235 LP.

Endstand:
Mannschaft A: Punkte 12 LP 3115 4 Punkte
Mannschaft C: Punkte 11 LP 3270 3 Punkte
Mannschaft B: Punkte 9 LP 3170 2 Punkte
Mannschaft D: Punkte 8 LP 3235 1 Punkt

Also das Ergebnis sieht nun so aus, dass die Mannschaft mit den wenigsten LP den Spieltag gewinnt.
Will man das ?????
Und möchte ein Sportler nicht immer das beste Resultat für sich und seine Mannschaft erzielen !!!
So wie die Spielwertung angedacht ist, sehe ich das Streben nach guter Leitung nicht gewährleistet.
Und so wird man den Aderlass bei den Mitgliederzahlen nicht stoppen bzw. verringern können, ich glaube sogar, dass es bei der Spielwertung, den Aderlass beschleunigt.

Also ich würde eine andere Spielwertung begrüßen.

Gut Holz
Carsten

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2019, 17:14
von wimmler
Fritz hat geschrieben:Hallo Peter
Das wäre dann die Einführung des Tuniersystems durch die Hintertür.
Ist alles schon 2005 im WKV diskutiert worden.
Siehe dieses Forum 2005 Neues Spielsystem.
oder dieses Forum 2012 Neues Spielsystem für Vierer Mannschaften ab 2013/14
(Bin leider zu doof die Links einzufügen.)
2 x auf dem WKV Tag abgelehnt.

Grundsätzlich bin ich auch dafür, in den Bundesligen, mit 4 Leuten zu spielen.
Damit endlich gleiche Mannschaftsstärke von Kreisklasse über Bundesliga bis International.

Mir ist jedoch schleierhaft, wie man min. 72 Bundesliga Spielern und min. 16 Budesligaspielerrinnen
erklären will,das sie dann Landesliga oder tiefer spielen müssen. :roll: :shock:
Gut Holz
Fritz


Wie man das den 72 bzw. 16 erklären soll? Damit, das nur die besten in der Bundesliga spielen sollen. Das Niveau hat doch schon arg nachgelassen. "Musste" selbst zwei Jahre zweite Bundesliga spielen. Wäre vor zehn Jahren undenkbar für mich gewesen (damals war ich sicher nicht schlechter).
Das Niveau mit Vierer-Mannschaften wird dann sicherlich wieder besser. Und Oberthal mit Sicherheit nicht mehr Serienmeister....

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: So 2. Jun 2019, 10:48
von BvR
Ich habe mir ja auch mal die Ausarbeitung der DSKB Task-Force Sportkegeln mit dem Titel

Reformvorschläge für die Zukunft des Kegelsports

angesehen.

Da heißt es dann gegen Ende mal so ganz lapidar:

Zu einigen Gedanken und im Raum stehenden Vorschlägen aus den zu Grunde liegenden Konzepten von Robert Heinichen und Thomas Fischer konnten aus Zeitgründen keine konkreten Umsetzungskonzepte entwickelt werden, die Punkte wurden aber teilweise andiskutiert.

  • Marketing
  • Schiedsrichter
  • Jugend
  • Mitgliedergewinnung



Man gestaltet die Zukunft des Kegelsports, aber für die entscheidenden Themen Mitgliedergewinnung und insbeondere Jugend hat man keine Zeit.

Tut mir leid, aber das ist wirklich traurig und zeigt das eigentliche Problem des Kegelsports.

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: So 7. Jul 2019, 14:09
von LSV-Lutz
Hallo allerseits,
Nachdem in Wetzlar das erste Demospiel im neu vorgeschlagenen Spielsystem mit vielen Infos, Diskussionen mit einigen Fürs und vielen Widers über die Bühne gegangen ist, scheint sich die aufgeregte Antiwelle gegen das von der DSKB-TaskForce neu entwickelte Spielsystem nach dem gestrigen Demospiel in Osnabrück langsam im berühmten Sande zu verlaufen. Anscheinend ist der Mensch doch ein Gewohnheitstier. Je mehr Demospiele gemacht werden, desto mehr scheint sich die vorher protestierende Sportkegelmasse an das System zu gewöhnen. Was in Osnabrück zu erkennen war (ich konnte das Spiel aus privaten Gründen leider nicht vor Ort verfolgen), war, dass das Leistungsgefälle von der Osnabrücker Heimmannschaft zu den anderen „Gastmannschaften“ so extrem war, dass keine knappen Punkteentscheidungen entstehen konnten.
Wo aber bleiben die Pros und Contras aus Osnabrück? Was ist mit der begonnenen Diskussion? Was ist mit den vorher aufgeführten Argumenten in den verschiedenen Foren?
Meiner Meinung nach bedarf es keiner weiteren Demospiele. Wie ein Block (120 Wurf) zu viert gespielt wird, das weiß doch jeder. Wie die „neuen“ Punkte verteilt werden müssen auch. Was bei den einzelnen Demospielen letztendlich rauskommt ist m. E. nach nebensächlich, da hier neverever eine aktuelle Ligasituation simuliert werden kann.
Die Argumente, die ich zuhauf gesammelt habe, gegen ein neues Spielsystem möchte ich hier nochmal vor Augen halten:
• Die Spielwertung ist im Zweifelsfalle nicht leistungsorientiert (Beispiel DSKB TaskForce:
A. Laukmann mit zweitbestem Ergebnis ((980 / 3 Blockpunkte)) nur 5. in der Einzelwertung !!!).
• DSKB Mitgliederzahlen erhöhen sich durch ein neues Wertungssystem nicht
• Die Spielzeit verlängert sich um 33 % - dadurch.....
• …..keine Attraktivitätssteigerung für Sponsoren, Teilnehmer oder Zuschauer.
• Die Motivation bei einzelnen Spielern in den Blöcken lässt bei unglücklicher Mannschaftsaufstellung schnell nach.
• Die Holzzahl muss das wichtigste Wertungskriterium bleiben.
• Breite Ablehnung aus Hessen nach dem dortigen Demospiel.
• Auseinanderreißen der Mannschaften, ggf. spielt ein BuLi-Spieler demnächst in einer Kreis- oder Bezirksliga.
• Nur noch 4 Heimspiele in der Saison - aber 12 Auswärtsspiele.
• Auslastung der Heimbahnen (Einnahmen/Bahngelder) geht extrem zurück,
Auswärtskosten steigen (12 Auswärtspiele)
• Sponsorenverträge müssen überarbeitet werden, Fördergelder gehen zurück.
• Das Mannschaftsgefüge könnte auseinanderbrechen, da das Mannschaftsergebnis nicht mehr im Vordergrund steht,
der Sport wird wieder zum reinen Einzelsport (wollte man durchs aktuelle Wertungssystem verhindern).
• Wie neu ist das System eigentlich (P. Rosenboom), siehe Belgien/Niederlande?

Letztendlich bleibe ich bei meiner Meinung gegen eine Einführung des neuen Spiel-/Wertungssystems. Es gibt meines Erachtens nach wichtigere Probleme innerhalb des DSKB, z. B. die Mitgliederaquise – speziell die Jugend- und Nachwuchsförderung. Denn meiner Meinung sollte der Jugendförderung unser Hauptaugenmerk gelten und nicht irgendwelchen (m. M. nach unsinnigen) neuen Wertungssystemen in den Bundesligen und anderen Spielklassen.

Allen einen schönen Sonntag

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Mo 8. Jul 2019, 18:36
von peterstahs
Hallo Kegelsportfreunde
Ich schließe mich den Ausführungen von Lutz Dunkel an, war selbst beim Demospiel in Osnabrück und kann nach vielen Gesprächen während des Spiel mit den anwesenden Vertretern der Kreise sagen, das das neuangedachte Spielsystem nicht gut ankommt (Quakenbrück, GM-Hütte, Union Lohne, Salzgitter, VES Lingen usw). Hier soll meiner Meinung nach ein funktionierendes System ohne Not geändert werden.
Das in der anschließenden Diskussion die Leitung des VOK für das System eintritt spiegelt auf gar keinen Fall die Mehrheitsmeinung wieder. Die Mehrheit lehnt das so vorgestellte System ab. Die gut 90-Minuten der Diskussion habe ich aufgezeichnet und mir später nochmals angehört. Dabei ist deutlich geworden, das Uwe Schierbaum (VOK Osnabrück) und Carsten Schinke (Mitarbeiter der Task-Force des neuen System) das angedachte System für gut befinden, aber viele Anwesende mit vielen Fragezeichen auf die Heimreise geschickt wurden. Kritik und Bedenken wurden geäußert und sollen von Carsten Schinke als Denkanstösse mit in die Entscheidungsphase genommen werden, was nicht wirklich glaubwürdig rüber kam. Zwischen den Zeilen war zu hören, das vieles schnell wegdiskurtiert wurde und die Sorgen, bzw. Folgen des neuen Systems zweitrangig sind und in Wirklichkeit das neue System auf den Weg gebracht wird.
Bedenken zu: 2 Bahnanlagen, Verlängerung der Spielzeit, die eigentlich Holzzahl zählt nicht mehr wirklich, Spieler 5 und 6 in Sechsermannschaften....was passiert mit denen (wobei Carsten Schinke da seine eigene Version/Einstellung hat),
Die Spannung und Taktik geht verloren..... verloren geht der Spaß am Mannschaftssport. Blocksport will keiner....?!,
4 er Mannschaften... wer will das...?, Wie soll man mit 4 Spielern eine Bahnanlage bedienen, Wie soll man seine eigenen Spieler unterstützen (Betreuer) wenn alle im Einsatz sind (2 Schreiber, einer bedient den PC, einer Spielt selbst: in Osnabrück waren jede Menge Leute da, allerdings waren die meisten geladen. Und Zuschauer bedienen nicht die Anlage,
sind keine Betreuer.... sie wollen zuschauen.
Gut das die Task-Force sich Gedanken macht, aber: Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht.
Um den Kegelsport am Leben zu halten wurden mit Liveübertragungen, Pressearbeit, Kegel-Internetseiten und teilweise Jugendarbeit schon Wege gefunden. Diese sollten intensiviert werden !!!
Am Spielsystem sollte man den Mitgliederrückgang nicht fest machen und dieses beigehalten.

Schöne Grüsse Peter

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 13:41
von deti
Melde mich zurück.
ich selber war an dem Samstag bei dem Demo - Spiel und habe mitgemacht.
Die längere Diskussion habe ich nicht weiter verfolgt, da ich mich in 2 Gesprächen mit dem Bundestrainer (Teschner)
und Carsten Schinke unterhalten habe.
Meine persönliche Meinung steht hier auch nicht zur Debatte, es gibt gewisse Dinge die müssen überarbeitet und verändert werden, dem stimme ich heute zu und hatte in der Vergangenheit diese Gedanken.
Grundsetzlich müssen die Vereine, wie auch immer das ausehen mag, für die Mitglieder Werbung sorgen oder für mehr Zuschauer - das das nicht einfach ist oder wird ist allen klar, dieses kennen wir aus Salzgitter aber eine sehr gute Pressearbeit bringt mehr Leute in die Halle, das kann ich bestätigen!
Die Medien / Internet sollen in der Zukunft auch mehr in den Fokus kommen - WICHTIG, dieses können die jungen Leute besser, mit dem Computer umgehen etc. siehe z.B. Osnabrück durch die Schierbaum Jungen !! :D
Das Zerschneiden der Mannschaften ist der Maße geschuldet die leider nicht mehr da ist.
Veränderungen bringen leider immer Vor - und Nachteile.
Ja es fallen viele Heimspiele weg - schade für die Zuschauer die sich darüber freuen auch für die Gastro. ist es weniger.
Wer 30 - 40 oder mehr jahre gekegelt hat, will manche Veränderungen auch nicht mehr ( ich zähle mich dazu)
Aber um für eventuelle Generationen oder ein paar Spielern in einem Verein die Ligenspiel aufrecht zu erhalten ist das eine machbare Konsequenz, um nicht total auf der Strecke zubleiben.
Ich werde mit meiner Meinung nicht zurück rudern aber der Sport ansich sollte nicht komplett verschwinden und jeder
Einzelne sollte mehr für diesen Sport / Verein machen - das Problem liegt leider immer bei uns egal wie wir uns entscheiden. Denkt an die noch paar Jugendlichen die noch da sind :shock:
...bis denne zur...eventuell letzten Saison

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2019, 11:35
von Kai Girke
Hallo ersma.

Deti schrieb:
Das Zerschneiden der Mannschaften ist der Maße geschuldet die leider nicht mehr da ist.


Da das anscheinend aus seinem Gespräch mit den Herren Teschner und Schinke heraus geäußert wurde, können wir dem nun endlich entnehmen, woher der Wind eigentlich weht:

Weil durch die mangelnde Qualität der Spieler in den BuLis einigen scheinbar das Niveau zu gering ist, soll halt der Bodensatz von immerhin 84 :!: Spielern (rechne ich auch gerne noch mal vor) dauerhaft aus den BuLis verschwinden. Und zwar zu Lasten von allem, was darunter spielt, also: der Basis.

Ich bin mir nicht sicher, ob "denen da oben" klar ist, wer mit seinen Mitgliederbeiträgen den Sport noch aufrecht erhält. Es sind in der Regel weniger die Spieler aus der Bundesliga. Die zahlen (wenigstens zum Teil) selbst gar keine Beiträge.

Aber abgesehen davon müssen diese besagten 84 Spieler irgendwo hin. Diejenigen, die dadurch in die Landesligen müssen, werden wohl zu 6 Mann weiterspielen können (Im WKV wird es m.M.n. KEINE 4er Mannschaften in den oberen Klassen geben!). Der Rest soll aber sehen wo er bleibt? Zum Teil gibt es unter der BuLi-Truppe gar keine Mannschaft mehr. Gibt es dann ein munteres Bäumchen-wechsel-dich Spielchen? Bis dieser Effekt sich wieder gesetzt hat und durch die großen Verwerfungen beim Auf- und Absteigen, die ein solches Personalkarussell mit sich bringt, wieder stabilisiert, vergehen einige Jahre. Heißt übrigens auch, dass man das Rad dann nicht mehr zurück drehen kann.

Aber soll jetzt ernsthaft die Basis den ganzen Mist abfedern, bloss weil die Spitze meint, ihr Niveau so besser halten zu können?

IM LEBEN NICHT!

Die hier schon genannten, weiteren Argumente (Dank hier insbesondere an Lutz Dunkel) brauche ich nicht nochmal aufwärmen.

Es gibt eine Online-Petition, um zumindest der Stimme der schweigenden Mehrheit mehr Gewicht zu geben. Das sollten diejenigen auch nutzen. Auch wenn zu befürchten ist, dass über unsere Köpfe hinweg enschieden wird. Damit ginge der Kegelsport erheblich schneller den Bach ab.

Ich für meinen Teil werde mich dafür einsetzen, dass der Kelch an uns vorbei geht.

Versprochen.

Gruß

Kai Girke

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2019, 11:52
von deti
Also mal zur Sache: Herr Kai Girke, ich bitte darum meinen text und MEINE MEINUNG nicht auseinander zu reißen und diese in einem FALSCHEN Text darzustellen und zu untersteellen das das jemand gesagt hat. FALSCH

Mal ganz ehrlich wer sich nicht direkt mit den Leuten auseinandersetzt und spricht - solltedehrlich mal den Mund halten,
weil durch solche Kommentare werden falsche Behauptungen ins Leben gerufen.

Dieser Schwachsinn zeigt mir, A ich melde mich hier im Forum komplett ab und B. wenn man von mir oder von jemanden etwas wissen will mal DIREKT persönlich ansprechen und nicht sein Hirngift verspitzen.

ENDE

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2019, 13:51
von Kai Girke
Und wer sich so abqualifizerend anderen gegenüber äußert, der wird hier (zumindest von mir) nicht vermisst.

Sollten wir uns mal über den Weg laufen, können wir gerne zivilisiert darüber sprechen, lieber Detlef.

Gruß

Kai

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: Sa 13. Jul 2019, 09:38
von LSV-Lutz
Hallo Detlef, hallo Kai,
moin, moin an alle hier im Forum,

da wird, in diesem meiner Meinung nach sehr wichtigen Sportkeglerforum, eine Debatte begonnen zu einem Thema, das uns alle angeht. Die ersten Argumente sind contra neuem Spielsystem. Die weiteren größtenteils auch. Das solche Diskussionen auch mal hitzig werden ist normal und dient immer der Förderung der Gedankenflüsse. Jetzt frage ich aber „ganz ehrlich“ (Zitat Deti: „Wer sich nicht mit den Leuten auseinandersetzt und spricht…“), wenn Deti nur mit M. Teschner und C. Schinke 2 Gespräche geführt hat, dann haben diese anscheinend Wirkung gezeigt. Denn die muntere Meinungsmache gegen ein neues Wertungssystem geht in seinen letzten beiden Berichten fast unter. Stattdessen wird moralapostelt, was die Vereine in Zukunft zu tun haben. Meine Meinung wurde anfangs auch von Deti unterstützt. Doch ich konnte mich leider aus privaten Gründen nicht an den Diskussionen in OS beteiligen. Sollte ich jetzt auch lieber den Mund halten? :?: :?: :?: Auf solche Methoden lasse ich mich hier in einem Forum gar nicht erst ein, und ich werde weiter mit den Keglern aus Deutschland zu dem aktuellen Thema „schriftlich sprechen“ (kann ja nicht jeden einzelnen persönlich kontaktieren). Zur Sache: Die Online-Petition

https://petition-der-scher.wixsite.com/petition-dskb
oder
https://secure.avaaz.org/de/community_petitions/Lutz_Dunkel_DSKBSportkegler_gegen_ein_neues_SpielWertungssystem


die Kai hier dankenderweise erwähnt, hat bis dato knapp 500 Gegner des neu angedachten Spiel-/Wertungssytems zusammen gebracht. Finde ich bemerkenswert und vielen Dank an alle an dieser Stelle. Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf ich hier keine Namen nennen, soviel sei aber gesagt, es haben sehr viele namhafte BuLi-Spieler, darunter viele Leistungsträger aus den einzelnen Clubs, aus allen vier Schere-Bundesligen unterzeichnet. Ich habe von Mittwoch bis heute privat über 100 E-Mails zu dem Thema erhalten, zwei davon waren beleidigend (Déjà vu ???), die restlichen haben mich allesamt in der aktuellen Thematik lobend unterstützt. Den Ausführungen von Kai kann ich hier nur voll und ganz zustimmen. Und zur Info, die Petition läuft weiter (und noch einiges mehr). 8)
Fazit: Man kann, und sollte auch, von seiner Meinung und Überzeugung zurück treten, wenn man anderweitig überzeugt wurde, das wird wohl von jedermann akzeptiert und respektiert. Doch sollten andere „Meinungsmacher“ in ihren Ansichten nicht verbal attackiert werden, denn auch hier sollte Akzeptanz und Respekt im Vordergrund stehen (jetzt habe ich auch „moralapostelt“). Aber ich würde mir wünschen, wenn das Ganze sachlich und ohne persönliche Angriffe über die Bühne geht. „DSKB-Sportkegler gegen ein neues Spiel-/Wertungssystem“. Allen ein schönes Wochenende . . . :D :D :D

Re: Neue Reformen

BeitragVerfasst: So 14. Jul 2019, 12:26
von doetsch
Zu den vorhergehenden Post´s :

@ Kai Girke : alles richtig , was du schreibst ; die Mutmaßung wer gesagt haben könnte " ..der masse geschuldet " , war so "naja" und ich kann verstehen, das der Kollege deti darüber verärgert ist , ich lasse mir auch nicht gerne etwas in den Mund legen, was ich nicht gesagt habe . Die Reaktion darauf allerdings völlig überzogen .

@ deti : habe mir deinen Post mehrfach durchgelese, da du in deiner individuellen Art geschrieben hast, wie du das auch bei den Spielberichten tust , sehr erfrischend - manchmal aber auch irgendwie "verstörend" (finde ich !) ....immer so wie ne Mischung aus Stakkato & Pulp Fiction

Daraus u.a . zitiert :

" Veränderungen bringen immer Vor-und Nachteile "

Wo sind denn die Vorteile ? Nenne diese bitte mal beim Namen - die Nachteile sind mir zur Genüge bekannt . Vielleicht überzeugt mich das ja und holt mich aus dem "Tal der Ahnungslosen" Leider konnte ich diese "Vorteile" auch nicht dem knapp 40 Seiten starken "Manifest" der Task Force entnehmen .

" Aber um für eventuelle Generationen oder ein paar Spielern in einem Verein die Ligenspiel aufrecht zu erhalten ist das eine machbare Konsequenz, um nicht total auf der Strecke zubleiben.
Ich werde mit meiner Meinung nicht zurück rudern aber der Sport ansich sollte nicht komplett verschwinden und jeder
Einzelne sollte mehr für diesen Sport / Verein machen - das Problem liegt leider immer bei uns egal wie wir uns entscheiden. Denkt an die noch paar Jugendlichen die noch da sind"

In einem hast du völlig recht - Das Problem liegt bei uns (also bei jedem einzelnen selber) ...ohne Bewegung wird der Sport untergehen , dazu gab es ja im vergangenen Jahr in nahezu jeder größeren Regionalpresse und in den sozialen Medien genug Lesestoff
Was sich mir aber nicht erschließt : Wieso ist dieses System (das meinst du ja wohl mit der machbaren Konsequenz) eine Lösung "um für nachfolgende Generation, die Basis zu schaffen, damit Sie Sportkegeln betreiben ?

Am meisten nachdenklich aber macht mir der Satz : "Das Zerschneiden der Mannschaften ist der Maße geschuldet die leider nicht mehr da ist."

Hmmm, .....

Heisst also :

a. Die Masse der Menschen die Sportkegeln Schere betreiben nimmt ab
b. Aus der verbleibenden Masse , gibt es nicht genug Kegler, die das geforderte oder gewünschte "Top-Niveau" haben

Nur mal für mich zum Verständnis
Wir reden hier schon noch von einer Bundesliga (Bundesligen) in einem Sport , der
> noch nicht ,mal in der Hälfte der Bundesländer ausgeübt wird
> bei dessen Weltmeisterschaft lediglich "eine Hand voll Länder" teilnimmt, deren Spieler teilweise ihren Sport nur in Deutschland ausüben (Italien, Türkei...)
(Um Missverständnissen vorzubeugen : Den Deutschen-, und Weltmeistern gilt meine höchste Anerkennung für Ihr Leistung !)

Das Schere-Sportkegeln mit Sportarten wie Fussball oder Tischtennis , oder sogar mit anderen "Pub-Sports" (Darts, Billard, Bowling) zu vergleichen , ist schon recht vermessen - Hier sollte man sich eher bei Sportarten wie "Bosseln" orientieren.

Also : Bitte die Bundesliga unseres Sportes nicht überbewerten ....Niemand sammelt hier Panini-Bildchen .. 8)

Vorschlag : Führt die "Masse" und die "Spitze" näher zusammen , was absolut logisch ist, bei einem Sport der Mitglieder verliert. Möglicherweise gibt das den "Masse-Keglern" einen Leistungsschub , wenn sie sich regelmässig mit der Spitze messen, als immer nur mit Spielern auf gleichen Niveau zu kegeln.
z.B. Abschaffen der Bundesligen ; dafür Finale der Landesmeister - als Event gestaltet ...
Mehr Mannschaften je Liga ( Oben 12 - Mitte 10 - unten mind. 8
usw.....

Und warum nicht :
> Den Jugendbereich neu strukuturieren ( Jugend C ) anstatt immer weitere Senioren Klassen zu schaffen ?
> Die Hobby /Freizeitspieler mehr integrieren - Hobby/Hausligen etc.....anstatt immer mehr Wettbewerbe bei der WM durchzuführen ?
> Sportordnung und Bahnabnahme entschärfen - Mensch , wer meint schrauben oder betrügen zu müssen - Bitte schön - Langfristig gräbt er sein eigenes Grab !

Und Klar :

Ohne neue Mitglieder und insbesondere Jugendliche wird das langfristig nichts - aber mittelfristig gilt es auch, den Leuten den Spass zu lassen, die noch dabei sind . Und das sind ja laut Petition von Lutz Dunkel mindestens 500+ :-)
Und ich behaupte mal , davon haben mindestens 499+ gute Ideen für die Zukunft des Sportkegeln Schere (und nicht für die Zukunft der Spitze des Sportkegeln Schere...........und so muss das doch wohl mal gement gewesen sein, als sich die Task Force an den Tisch gesetzt hat , oder?